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Samstag, 25. April 2009 Bei herrlichem Frühlingswetter reisten rund 30 Zünfter und Anwärter bequem mit dem Comfortcar Richtung Bündner Oberland. In Flims begrüsste der Zunftmeister Heinz Graf die Gästeschar zum diesjährigen Nachsechseläuten.
Die Besichtigung der Brauerei Flims Surselva AG unter kundiger Führung von Brauer Falko Schulz regte die Gelüste auf die verschiedenen Sorten an. Nach dem Staunen über die schwindelerregenden Absatzzahlen durfte die nun etwas durstige Männerrunde Biere mit den wohlklingenden Namen Marenghin, Blutzcher und Rensch in vollen Zügen geniessen. Gerätselt werden durfte auch darüber, warum es die Brauerei offiziell gemäss Signet seit 2005 und nicht schon seit der Gründung im Jahr 2004 gibt. Aber über dieses Problem können sich irgendwann einmal die Historiker streiten. Der Charme eines hervorragend geführten RegionalmuseumsDer zweite Besuch galt dem Regional Museum Surselva Ilanz. Museumsreif war auch schon die Hinweistafel an der Hauswand mit der Aufforderung (unter Bussenandrohung!) zum angepassten Tempo in den Gassen (s. Bildgalerie). Im Museum erklärten die Bündnerinnen Ursula Arpagaus und Regula Ragettli mit viel Begeisterung die Bräuche und das Leben in der Gegend zu früheren Zeiten. Rege benutzt wurden von den Zünftern und Jungzünftern auch die verschiedenen Arbeitsgeräte und Musikinstrumente. Als Abschluss des Rundganges beeindruckte die imposante Präsentation der Kristallfunde aus dem Surselva. So herrlich die farbigen und glitzernden Steine das Auge erfreuten, so anstrengend war und ist das Strahlen und der Transport. Auf jeden Fall ächzten nicht nur die älteren Semester beim Versuch, sich den mit 40 kg Steinen gefüllten Rucksack umzuhängen.
René Nägeli Weitere InformationenBilder vom Nachsechseläuten 2009 finden sich in der Fotogalerie. |
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