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Husarenchlaus 2009 PDF Drucken E-Mail

Freitag, 4. Dezember 2009

Hoch über dem Zürichsee auf dem Pfannenstiel ob Meilen und mit grandioser Aussicht in die Alpen residiert die Familie Naef. Roger und Gaby luden die Husaren, den Zunftmeister und den Stubenmeister mit ihren Partnerinnen zu einem unvergesslichen Chlausabend ein. Mit einem reichhaltigen Apéritiv-Buffet, einem hervorragenden Nachtessen und edlen Tropfen aus dem Weinkeller verwöhnten sie die Gäste bis spät in die Nacht.


Willkommenstrunk unter freiem Himmel
 

Die wärmenden Feuer beim Apéro verbreiteten eine behagliche Atmosphäre und luden trotz bitterkalten Temperaturen zum Verweilen im Freien ein. Schmunzelnd beachteten die Gäste auch die Wäscheleine voll Wollsocken hoch über dem Gartensitzplatz. Ob die wohl zum Trocknen hier hängen? Doch die Gastgeber hatten damit etwas besonderes beabsichtigt. Bevor in die rustikale Stube geladen wurde, durften alle ein Paar Socken mit dem Obstpflücker angeln. Was übrigens einige Geschicklichkeit erforderte, ansonsten landeten die Strickereien im Feuer oder im Glühwein. Mit diesem kuscheligen Finkenersatz fror ganz sicher niemand an die Füsse. 

Gerade rechtzeitig für die Auslosung der Gruppenspiele an der Fussball-WM in Südafrika versammelten sich die Herren vor dem Fernseher und überliessen die Damen für eine kurze Zeit sich selbst. Es war ja von der Fifa auch schlecht geplant, die Auslosung gleichzeitig mit dem Husarenchlaus durchzuführen. Beim Fondue Chinoise konnte dafür darüber diskutiert werden, ob die Gruppeneinteilung spannende Spiele versprechen. An den hübsch dekorierten Tafeln mit den edlen Tischtüchern und Servietten wurde gelacht und gefeiert und wer eine Kopfhautmassage wünschte, meldete sich einfach bei Roger.

Ein etwas seltsames Chlaus-Quintett 

Zu später Stunde besuchte auch noch der Samichlaus mit Schmuzli und Erzengel Gabriel sowie der Ziege und einem Huhn die fröhliche Runde. Woher der Chlaus das sexy Gewand hatte, blieb aber bis zum Schluss sein Geheimnis. Aus sicherer Quelle wusste er über jeden Husaren ein treffendes Detail aus dessen Leben und schmückte dieses Wissen zur Freude der Zuhörer auch noch etwas aus. Die Ziege musste dann mal, das Huhn verlor Federn und der Chlaus fand auch nichts neues mehr im Telefonbuch. Und so verabschiedeten sie sich unter grossem Applaus und liessen die Gesellschaft bis weit nach Mitternacht weiterfeiern. Damit man sich auch noch lange an den unterhaltsamen Chlausabend erinnert, erhielt jeder Gast von Gaby und Roger einen feinen Hauszopf mit auf den Heimweg. Und sollte in Zukunft ein Husar kalte Füsse kriegen, zieht er einfach die selbstgepflückten Wollsocken an, die er seit diesem unvergesslichen Abend besitzt.

René Nägeli

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Zahlreiche Fotos findet man in der Fotogalerie

 
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